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Design oft vor Auffindbarkeit und Usability

Was nutzt das schönste Design, wenn keiner die Seite findet?

Eigentlich müsste es jedem klar sein: Eine Seite / ein Shop, der nicht gefunden wird, kann nichts verkaufen. Und wenn doch per Zufall (oder durch teuer bezahlte PPC-Maßnahmen) jemand hinkommt und sich nicht zurechtfindet, war das Geld umsonst ausgegeben und der Nutzer ist wieder weg, ohne etwas in den Warenkorb zu legen.

Soweit die schnöde und trockene Realität, die eigentlich jedem Internet-Verantwortlichen klar sein müsste.

Müsste. Denn was manche Shops abliefern, ist schon haarsträubend. Es blinkt, Laufbänder flimmern, die Sanduhr bis zum Laden des Filmchens oder der Animationen tickt und überhaupt tut man alles, um den User zu vergraulen.

Manche Shops - gerade aus der Modebranche - sind oft gar nicht als Shop erkennbar.
Wie Johannes Altmann, Gründer von Shoplupe, schön feststellt: "Auffällig ist, dass sich die kreativen Marken auch sehr kreativ bei ihren Shops auslassen."
Das Image des Besonderen soll auch in die Shops zu transportiert werden - meist zu Lasten von Usability und letztendlich Conversion Rate.
Altmann: "Das Ausgefallene wird allerdings zunehmend verschwinden, denn der Umsatzdruck steigt und die Traumwelten liefern keine Umsätze."

geschrieben von JMH/Altmann am 12.01.2011 um 18:56 Uhr.


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