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Wie fit ist Ihr Shop?

Eine Orientierungshilfe von Johannes Altmann, Gründer von Shoplupe.de (gekürzt) und ein Kommentar dazu.

Jeder Shopbetreiber muss sich regelmäßig orientieren: Bin ich noch auf Kurs? Gehört mein Shop zu den erfolgreichen? Oder muss ich noch mehr tun, um an die Spitze zu kommen?

Vergleichen Sie einfach, wo Sie mit Ihrem Shop stehen – und behalten Sie den Wettbewerb im Blick.

Umsatzziel: 500.000 Euro
Wie viel Umsatz machen die Top Online-Shops in Deutschland? E-Commerce-Spezialist Jochen Krisch (Exciting Commerce;http://ecommerce.typepad.com/) kommt zu folgendem Ergebnis: Ein Shop mit einem Jahresumsatz von 500.000 Euro gehört bereits zu den Top 500 E-Commerce-Versendern in Deutschland. Liegt Ihr Tagesumsatz also bei durchschnittlich 1.400,00 Euro gehören Sie schon dazu.

Conversion Rate Ziel: 4 Prozent!
Nach einer Studie unter US-Shopbetreibern lag die Conversion Rate im ersten Quartal 2007 im Durchschnitt bei 3,96 Prozent. Aus 100 Besuchern konnten also vier Käufer gewonnen werden. Eine beeindruckend hohe Zahl, wenn man bedenkt, dass die meisten Shops für technische Produkte in Deutschland mit nur ein Prozent Käuferquote rechnen müssen. Die Conversion Rate ist die wichtigste Maßeinheit in Ihrem Shop und sollte kontinuierlich durch vertrauensbildende Maßnahmen und Shop-Optimierungen verbessert werden. Ihr persönliches Conversion-Ziel könnte langfristig bei vier Prozent liegen.

Wachstums-Ziel: Mehr als 10 Prozent
Der Bundesverband des Deutschen Versandhandels (bvh) präsentierte auf der Jahrespressekonferenz neue E-Commerce-Zahlen. Demnach wird der Versandhandelsumsatz in diesem Jahr um 3,7 Prozent auf rund 28,6 Milliarden Euro steigen. Der Onlinehandel mit Waren soll davon 13,4 Milliarden Euro ausmachen und gegenüber dem Vorjahr um 23 Prozent wachsen. Sicherlich schwanken die Zuwachsraten je nach Produktsegment erheblich –im zweistelligen Prozentbereich sollte Ihr Shop aber auf jeden Fall wachsen, wenn er nicht gegenüber dem Wettbewerb schrumpfen soll.

Zahlungsausfall: Weniger als 3 Prozent
Einer Studie von Ibi Research und Wirecard zufolge liegt der Zahlungsausfall bei jedem zehnten Unternehmen im Versandhandel bei ungefähr drei Prozent. Vor allem der offenen Rechnungskauf und geplatzte Lastschriften führen zu diesen Ausfällen. Zwar bieten viele Shops deshalb nur noch Vorkasse und Nachnahme an, diese Zahlungsmöglichkeiten gehören aber zu den kundenunfreundlichsten Varianten und führen zu hohen Kaufabbrüchen. Kundenfreundlich und wenig riskant ist dagegen die Kreditkarte. In jedem Fall sollten Sie in Ihrem Shop den Zahlungsausfall auf unter drei Prozent trimmen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Retourenquoten: Senken!
Die Retourenquote bei Modeartikel liegt teilweise über 50 Prozent. Diese Quote ist extrem hoch und würden viele Händler mit anderen Sortimenten in den Ruin treiben. Die Retourenquote ist aber keine statistische Branchengröße, sondern kann von jedem Shop beeinflusst und minimiert werden.

Alle Kennziffern und Studien beziehen sich nur auf den Versandhandel im Allgemeinen und müssen nicht auf ihre Branche oder Nische zutreffen. Um den eigenen Erfolg messen und bewerten zu können ist die langfristige Beobachtung der eigenen Ergebnisse immer noch am hilfreichsten.


Kommentar Joachim Müller-Heringer, Onlinemarketing-Heringer.de:

Bei unserem Hauptkunden, der zugegebenermaßen eine `Rund um die Uhr-Betreuung´ erfährt, liegen diese Zahlen glücklicherweise etwas anders (sehr deutlich besser) und beweisen, dass man im Onlinebereich auch Geld verdienen kann und nicht nur wechselt.

Wenn Sie das interessiert, rufen Sie mich einfach einmal an (0 63 22/62 05 33)- gerne können Sie auch im Vorfeld unseren kostenlosen und völlig unverbindlichen Website-Check machen.




geschrieben von JMH am 03.09.2008 um 16:38 Uhr.


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